Morning skate

Freitag hatte ich nen kleinen Durchhänger und Markus war ein bisschen krank und deshalb haben wir einen Tag lang bis auf einmal Kaffee holen das Hostel nicht verlassen.

ABER auf dem Heimweg am Donnerstag haben wir am Robson Place einen Ice Rink entdeckt. 😀 Dieser wird von der Britisch Columbia University betreut und bis Ende Februar täglich für Publikum geöffnet ist.

Samstag morgens mussten wir dann aber erstmal in ein anderes Zimmer umziehen da unsere Kategorie für die nächsten 4 Tage nicht mehr frei war. Die Erkenntnis daraus: wir haben eindeutig zu viel Gepäck dabei. :/

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MORNING SKATE

Nach dem Umzug war die Eisbahn unser erstes Ziel des Tages. 🙂 Das erste Mal Eislaufen auf Kanadischem Boden! <3 Zwar kann man Skates für wenig Geld ausleihen, aber wir haben ja extra unsere eigenen mitgenommen und freuten uns, dass wir sie bereits jetzt schon benutzen konnten.
Als wir an der Bahn ankamen wurde gerade neues Eis gemacht und eine Mini-Zamboni im Killerwal-Look drehte ihre Runden während wir in unsere Skates schlüpften.

 

 

Die Bahn ist überdacht und so konnten wir trotz leichtem Niesel eine Stunde laufen bis wir hungrig wurden.

Zu Mittag haben wir dann das „Chipotle“ ausprobiert, eine Fastfoodkette mit mexikanischem Essen, das als frischer und nicht so fettiger Buritto daher kam. Für 8,95$ wurden wir dann erstmal satt.

 

MAKE-UP STUFF

Frisch gestärkt zogen wir weiter denn ich wollte einen Spezial Shop für Make-up und Maskenbildner-Equipment besuchen, da ich zwar meine Visagisten-Ausrüstung dabei habe, aber den schweren Kompressor für das Airbrush-Make-up doch nicht mitschleppen wollte. Allerdings erwies sich der Shop als recht teuer und ich werde mir wohl bei Temptu direkt einen neuen bestellen.

Vancouver hat ja auch eine große Film-Szene und einige Produktionsfirmen betreuen neben kanadischen auch amerikanische TV- und Kinoproduktionen. Vielleicht ergattere ich im Sommer ja einen Job in diesem Bereich. Bis dahin möchte ich versuchen im Bereich Braut-Styling weiter Erfahrung und Praxis zu sammeln und ich stehe in Kontakt mit einem Salon in Fernie, wo ich evtl. über den Winter arbeiten kann.

 

ENTSCHEIDUNGEN

Generell stehen uns ja eigentlich alle Möglichkeiten offen, was die Entscheidung, was wir machen wollen, nicht einfacher macht.

Sollen wir in Vancouver bleiben? Oder doch, wie der ursprüngliche Plan war in die Rockies für den Winter? Wenn ja, wohin? Whistler? Dort sind aber viele Australier, was wir eher als Nachteil sehen. Oder doch nach Fernie wie eigentlich geplant? Dort ist es etwas ruhiger und „kanadischer“.  Es gibt ein gutes Skiegebiet und auch einen Ort, wo die Chancen gut stehen, einen Job zu finden, im Gegensatz zu kleineren Orten wie Revelstroke oder Panorama Mountain Resort, wo es schwieriger ist wenn man nicht direkt im Hotel unterkommt.

Wir beschließen, unsere Fühler in verschiedene Richtungen auszustrecken und darauf zu vertrauen, dass sich schon alles findet. 🙂

Empfehlungen und Tipps gerne kommentieren. 🙂

 

VANCOUVER WEITER ENTDECKEN

Gegenüber dem Spezialgeschäft befindet sich das Fairmont Hotel Vancouver, eine der meistfotografierten Fassaden in Vancouver. Nicht zu unrecht, ein beeindruckender Bau – wie alle Fairmont Hotels, die ursprünglich von der Eisenbahngesellschaft erbaut wurden. Wenn wir im Spätsommer/Herbst auf unseren Roadtrip gehen steht Banff und das dortige Fairmont und ebenso Lake Louise auch schon als fester Punkt auf der Route fest.

Zwischen Chipotle und Fairmont kommen wir auch noch an einem Streetfoodmarket vorbei, der uns an den in Stuttgart erinnert.

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Danach schlendern wir ein weiteres Mal auf der Robson St auf und ab. Ich stöbere etwas im Sephora Flagshipstore, während Markus sich sichtlich unwohl bzw. diskriminiert fühlt dort. ^^ Ohne etwas zu kaufen ziehen wir weiter und finden schließlich die Gelateria wieder, die ich ein paar Tage zu vor schon gesehen hatte. Das Eis ist wirklich lecker, aber doch nicht mit dem in Italien vergleichbar. 😉

Mit einem Eis in der einen und meinem Schatz an der anderen Hand geht es dann zurück Richtung Hostel.

 

 

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