Nicht mehr nur zu zweit unterwegs…Camper Van Conversion

 

Da wir sowohl für unseren Roadtrip im Sommer als auch für unsere Reise nach Fernie einen fahrbaren Untersatz benötigen komplettiert seit 30. Januar 2016 unser Cargo-Van unser kleines Team. 🙂

 

MEET AARON

 

Aaron

 

 

 

 

 

 

Wir haben Aaron über Craigslist gefunden und sein vorheriger Besitzer, Peter, und wir wurden uns schnell über den Kaufpreis einig, deshalb haben wir zugeschlagen.

Nachdem wir uns mit dem Canucks-Spiel noch einen Abend Pause gegönnt haben ging es die nächsten Tage los mit Kauf und dem Innenausbau, denn Aaron war bis jetzt als Transporter für Peters Elektro-Business im Einsatz und dementsprechend spartanisch.

Bei Home Depot, einer kanadischen Heimwerkerkette erhielten wir viele gute Tipps zum Um- und Ausbau von Perry, der allerdings beim Einkauf am nächsten Tag nicht mehr da war. Aber wir hatten uns einen Plan zurecht gelegt und bei Pinterest Inspirationen gesammelt.

Am ersten Tag haben wir den Kauf abgewickelt und Aaron bei ICBC, den staatlichen Autoversicherer versichert. Danach verbrachten wir die meiste Zeit mit der Planung des Ausbaus und dem Einkauf von Putzzeug, so dass wir unserem Plan, dann bereits mit dem Ausbau zu beginnen nicht ganz folgen konnten. Dafür war die Innenreinigung geschafft.

Leider hat es zwei Tage lang mal wieder geschüttet, aber Peter, in dessen Backyard wird den Ausbau vornehmen durften, half uns mit Abdeckplane so gut es ging. Außerdem durften wir sein Werkzeug benutzen und von einem Nachbar bekamen wir eine Profi-Stichsäge ausgeliehen. Wiedereinmal machten die Kanadier mit ihrer sprichwörtlichen Freundlichkeit ihrem Ruf alle Ehre.

 

Am zweiten Tag verschlossen wir die Löcher im Boden, wo Peter seine Regale verschraubt hatte, mit Epoxidharz und verbrachten dann viel Zeit im Baumarkt mit dem Einkauf der Materialien. Nach einem Lunch bei A&W ging es endlich los mit dem Ausbau. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Stichsäge zur Verfügung hatten, mussten wir uns mit einer geliehenen Handsäge und einer Lochfräse von Peter begnügen um die Aussparungen in der Bodenplatte auszusägen. Das kostete uns viel Zeit und da es bereits um 5pm stockdunkel ist, sind wir an diesem Tag nicht so weit gekommen wir wir gehofft hatten. Allerdings hat es gereicht um zu merken, dass unser System für die Befestigung der Isolation nicht funktioniert. Wir verbrachten den Abend also mit der Recherche wir wir dieses Problem lösen.

Tag 1 Innenausbau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am dritten Tag starteten wir dann voll motiviert mit einem neuen Plan. Vor Ort beim Baumarkt überlegten dann nochmal wie wir die Isolierung anbringen und beschlossen, die Isolierung mit Querlatten zu befestigen und darauf die Verkleidung zu verschrauben und nicht direkt mit der Wandverkleidung an den Metallstreben im Innenraum, wie ursprünglich geplant. Mit den Latten und noch mehr längeren Schrauben ging es dann zurück zu Peter.

Zwischenzeitlich kam sich Markus beim Anbringen der Isolierung vor „wie in einer Einhorn-Vagina“ 😛 (sowohl die Schaumstoffplatten für den Boden, als auch die Dämmwolle sind rosa, siehe Bilder) aber am Ende des Tages war alles geschafft. Es geht doch nichts über vernünftiges Werkzeug, einen guten Plan, kreative Problemlösung und helfende Hände. 🙂

Tag 2 Innenausbau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem der Ausbau fertig war fuhren wir direkt zur Ikea um uns mit Matratze, Bettzeug, Bettwäsche, Küchenutensilien und Stauboxen auszustatten.

Die letzte Nacht im Hostel genossen wir dann nochmal besonders und wuschen gleich noch die neu erworbene Bettwäsche. Morgens packten wir dann unser Zeug in den Stauraum unter unserer Bettkonstruktion und es ging los zu Walmart um Campingsachen und Vorräte zu kaufen. Gut ausgestattet beschlossen wir dann, dort auf dem Parkplatz die erste Nacht zur verbringen. Bei allen Walmarts darf man über Nacht  außerhalb der Öffnungszeiten Parken und übernachten.

Abends unterhielten wir uns dann noch über den bevorstehenden Roadtrip Richtung Fernie, die Route usw. und kuschelten uns dann unter die Decke um zu schlafen.

 

 

 

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