Vancouver entdecken – Die ersten Tage

 

Die erste Nacht in Vancouver war sehr angenehm und wegen des Jetlags recht schnell vorbei. Um 8 Uhr standen wir pünktlich am Frühstücksbuffet. Das Angebot im Hostel ist kein 4-Sterne Niveau aber ausreichend. Muffins, Bagels, Toast sowie Hefegebäck mit Rosinen oder Blueberries stehen zur Auswahl. Dazu Creamcheese, Butter, Erdnussbutter und Jelly. Kaffee und Tee, Orangensaft sowie „Cereals“ in Form von süßem Kellogg’s-Kram runden das Angebot ab.

Frisch gestärkt starten wir dann einfach die Straße entlang Richtung der Berge, die in der Ferne zu sehen sind. Das Wetter könnte nicht besser sein. mit strahlendem Sonnenschein begrüßt uns Vancouver, obwohl ein Freund von mir lakonisch meinte, „wie ist das Wetter? Regnet es?…natürlich regnet es -.-„. Nein, tat es nicht, es war warm und sonnig.

So landeten wir, vorbei am Harbour Center mit der Aussichtsplattform, schließlich am Canada Place mit seinem markanten Bau, der mich irgendwie an das Sydney Opera House erinnern. Wir beschießen einfach am Wasser entlang weiter zu gehen. Dabei kommen wir am Jachthafen vorbei, in dem nicht nur die wohl größte Abdeckhaube der Welt zu bestaunen war sondern auch viele schnuckelige Hausboote liegen. Wer hat nicht schonmal davon geträumt in einem Hausboot zu wohnen? Im Stanley Park ist leider off-Season und es ist nicht viel los, aber man merkt, dass die Vancouverites das Wetter ebenfalls ungewöhnlich finden und genießen. Viele joggen oder radeln in kurzen Hosen – Abhärtung ist alles.

Der Park selbst ist weitläufig und grün, wir sehen insgesamt 13 Oachkatzl 😉 und eines will sogar direkt mit Markus Kontakt aufnehmen und kommt bis auf wenige Zentimeter heran. Wahrscheinlich denkt es, es gibt was zu fressen. ^^ Dann packt uns der Hunger und wir essen eine Kleinigkeit bei den Totempfählen der Ureinwohner.

Danach entscheiden wir wieder Richtung Stadt zu gehen. Wir folgen der Küste und treffen auf die English Bay und Second Beach. Am Strand genießen wir Falafel und beobachten die riesigen Frachter, die in der Bucht geankert haben.
Vancouver hat definitiv eine sehr hohe Lebensqualität. Nicht umsonst ist sie zur dritt-lebenswertesten Stadt der Welt gewählt worden.

Dann machen wir uns wieder auf den Rückweg ins Hostel und aus einem geplanten kleinen Mittagschlaf um 17 Uhr wurde dann direkt der Nachtschlaf was unseren Jetlag nicht besser gemacht hat.

Tag1 Vancouver

Deshalb waren wir am nächsten Tag auch schon wieder früh auf und diesmal ging es in die Gastown, die Altstadt von Vancouver. Die Steamclock ist ein Touristenmagnet, wobei es zu dieser Jahreszeit nicht so überlaufen zu sein scheint wie vielleicht im Sommer. Die Gassen halten viel zu entdecken bereit, kleine Handwerksläden wechseln sich mit Andenken-Krimskrams und Restaurants aller möglicher Geschmacksrichtungen ab.

Zum Mittag kehren wir in Hastings Warehouse ein. Dort gibts jedes Essen für 4,95$, ein echtes Schnäppchen und wirklich lecker. Danach erkunden wir noch die Lage der Rogers Arena, wo wir am 27.01. das Spiel der Vancouver Canucks gegen die Nashville Predators anschauen werden. Ein Abschiedsgeschenk von meinem Chef, Denis. Danke nochmal!! 🙂 Bilder folgen dann natürlich.

An diesem zweiten Tag hat allerdings das Vancouver Wetter wieder umgeschlagen und der Nieselregen treibt uns zunächst zurück ins Hostel.

Abends lassen wir den Tag beim Eishockeyspiel der Canucks gegen die Florida Panthers mit Bier und Poutine im Pub um die Ecke ausklingen.

 

Tag2 Vancouver

 

 

2 Gedanken zu „Vancouver entdecken – Die ersten Tage

  1. Hallo ihr zwei,
    erst mal vielen Dank für den Link auf euer Blog. Habe eure Berichte gleich gelesen und freue mich schon auf die die noch kommen werden. Ich kann euer Abenteuer, eure Aufregung und die Spannung auf alles was noch kommen wird gut nachvollziehen 🙂
    Ich wünsche euch einen guten Start in euer Leben 2.0 und eine gute Zeit in Canada.
    Grüße, Bac
    GO PREDATORS!!! 😉

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