We are all Canucks!

Zurück in Vancouver, es fühlte sich schon fast wie Heimkommen an, wartete zunächst eine freudige Überraschung auf uns. Beim Check-in im Hostel erhielten wir die frohe Botschaft dass wir aus irgendeinem Grund ein Upgrad erhielten. Das heißt wir hatten statt eines Privat Room with shared Washroom einen Privat Room mit en-suite Washroom. Und damit nicht nicht genug, wir hatten nicht nur eine Dusche, sondern eine Badewanne – wir schwebten auf Wolke 7 und ließen quasi im selben Atemzug noch das Wasser ein.


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Die nächsten Tage verbrachten wir mit der Autosuche. Wir klapperten sämtliche pre-owned cars-Dealer ab und hielten auch über Craigslist Ausschau nach geeigneten Vans.

Dienstag abends war es dann aber endlich soweit. Wir konnten zum eigentlichen Grund unseres langen Aufenthalts in Vancouver: dem NHL-Spiel der Vancouver Canucks gegen die Nashville Predators.

Zuvor hatten wir uns ja schon im Thriftshop mit Schals ausgestattet. Außerdem habe ich endlich einen würdigen Ersatz für mein District-Ride-Hoodie gefunden, welches ich letztes Jahr verloren haben.

Rechtzeitig waren vor dem Spiel wir um 6pm am Stadion, damit wir auch genug Zeit hatten, selbiges zu erkunden.

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Um 6:30pm startete dann auch schon das warm-up der Mannschaften, welches wir gebannt verfolgten.
Noch schnell etwas zu trinken holen und unsere Plätze einnehmen, dann ging es auch schon los.

Die Atmosphäre war der Hammer – solange das Spiel nicht läuft. Zunächst gab es eine Lightshow rund um die Canucks, dann wurden die Hymnen gesungen. Bei der Canadischen waren die Ränge komplett in Rot getaucht und alle haben mitgesungen. Leider beherrschen wir beide nur die ersten beiden Zeilen der Kanadischen Hymne, das müssen wir noch nachholen.

Sobald das Spiel läuft herrscht allerdings fast Totenstille bzw. verfolgen die Kanadier das Spiel entweder gebannt oder fast schon gelangweilt – das hat sich uns nicht so richtig erschlossen. Die Stimmung ist hier kein Vergleich mit den Fan-Gesängen und Geräuschkulisse der DEL.

 

 

Wer sich wundert warum das Eis in der NHL immer so sauber ausschaut – in längeren Unterbrechungen (im TV wahrscheinlich Werbepausen) fegen Eisgirls (analog den Runden-Girls beim Boxen) mit Schneeschiebern die Eisfläche sauber.

In den Drittelpausen wird das Publikum außerdem mit kleinen Spielen und T-Shirt-Kanonen unterhalten. Außerdem gibt es auch während des Spiels bei Unterbrechungen Kiss- und Dance-Cams usw. auf dem Video-Würfel zu verfolgen. Recht unterhaltsam sind auch die Show-Einlagen von Fin, dem Maskottchen der Canucks.

Auch wenn die Canucks das Spiel knapp mit 2:1 verloren haben war es zu doch eine tolle Erfahrung und wir wollen auf jeden Fall wieder zu einem Spiel.
Allerdings kann KEIN NHL-Spiel der Welt so toll sein als wenn mein Goalie-Boyfriend selber spielt – SORRY! 😀

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