Wie ich meine Mitte wieder finde

 

Endlich ein neues Jahr. Trotz vieler guter Seiten war 2016, vor allem emotional, ein anstrengendes Jahr.

Das alles wollte ich zum Ende des Jahres abschließen und hinter mir lassen. Ich habe mich einfach große Teile des Jahres nicht mehr in meiner Mitte gefühlt, war hin- und hergerissen zwischen zu vielen Möglichkeiten und Optionen, zu vielen Ideen. So glücklich wir sein können, in einem freien Land zu leben und jederzeit tun zu können was wir wollen, so anstrengend ist manchmal die Auswahl und die Entscheidung, was, zu welchem Zeitpunkt, wo und so weiter.

Ein deutliches Zeichen, dass es in meiner Seele rumort ist immer meine Haut. Große Teile des Jahres verbrachte ich mit schlimmer Neurodermitis. Und letztendlich weiß ich, dass es Dinge in mir gibt, mit denen ich mich auseinandersetzen muss, wenn meinte Haut mir zeigt, dass etwas nicht stimmt. Aber trotzdem versuche ich es oft viel zu lange zu ignorieren oder mir einzureden, dass doch alles in Ordnung ist.

Zum Ende des Jahres zwischen den Feiertage habe ich mir deshalb wieder mehr Zeit für mich genommen. Eine sehr große Hilfe, um mich wieder zu spüren und mit mir ins Reine zu kommen und meine Balance wieder zu finden, ist für mich die Meditation.

 

MEDITATION

Das erste Mal in Berührung gekommen mit Meditation bin ich in einem Yoga-Kurs von Yoga Vidya. Am meisten gefreut habe ich mich da immer auf die Schluss-Meditation. Und auch wenn ich Yoga super gerne mag, am meisten gebracht hat mir das Meditieren, weil ich das auch regelmäßig zuhause gemacht habe und mache.
Dabei muss man wissen:

  • Es reichen auch drei Minuten. Ich meditiere oft morgens, wenn ich am Bahnsteig stehe und die Bahn in drei Minuten kommt. Danach bin ich viel frischer, wacher und bereit für den Tag.
  • Es gibt beim Meditieren kein Richtig oder Falsch. Dass man nicht immer die selbe Tiefe an Entspannung, den selben Grad an Abschalten erreicht, ist völlig normal und OK. Das wichtigste ist, sich nicht unter  Druck zu setzen.
  • Wenn du eine App oder eine YouTube Anleitung benutzt und einschläfst, ist das nicht schlimm. Dein Unterbewusstsein nimmt die Affirmationen trotzdem auf.

Meine Lieblings-Yoga-Apps sind die App von Yoga Vidya, wo ich auch selbst schon zwei Yoga Kurse gemacht habe. Yoga Vidya bietet seit kurzem eine kostenlose App an, die sowohl Yoga Positionen und Kurse abdeckt als auch eine detaillierte Meditations-Anleitung und Lernprogramm beinhaltet. Allerdings finde ich Sukhadev etwas nüchtern bzw. anstrengend als Lehrer, aber das ist ja Geschmacksache.

Zum Entspannen vor dem Einschlafen nutze ich gerne „Get relaxed Free„. Die Stimme ist sehr angenehm, die Anleitung gut und das Handy schaltet sich automatisch aus, falls man doch einschlafen sollte.

 

HOW-TO

Meditation ist keine Raketenwissenschaft. Beginne doch einfach damit, dich bei gedämpftem Licht auf deine Lieblings-Yogamatte zu setzen. Richte dich auf, also ob jemand deinen Kopf an einem Faden nach oben zieht. Du kannst auch eine entspannende Musik auflegen, und achte einfach auf deinen Atem, wie er deine Lungen füllt. Atme tief in den Bauch ein, halte die Luft kurz an, und atme langsam wieder aus. Lass Gedanken vorbeiziehen, beobachte, aber folge ihnen nicht. Wenn du abschweifst, konzentriere dich wieder auf das Atmen. Mach das einfach, solange du Lust hast. Du wirst sehen, dass mit mehr Übung es dir leichter und leichter fällt.

 

TIPP

Grundsätzlich bin ich immer erst etwas skeptisch bei Meditations- oder wie sie auch manchmal genannt werden, Hypnose-Anleitungen mit Affirmationen, da beim Meditieren ja direkter Zugang zum Unterbewusstsein besteht und ich vorsichtig bin, was man mir da so einreden will. Deshalb hört euch Videos auf YouTube o.ä. am besten vorher kritisch an, bevor ihr sie nutzt.

 

 

 

 

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